bio

 
 
- geb. 1968 in Nürnberg, lebt seit 1994 in Berlin .


unter dem Eindruck der von Günter Christmann initiierten „Hohe-Ufer-Konzerte“ schon früh intensive Beschäftigung mit den vielfältigen Formen der Jazztradition, der Freien Improvisation und Neuer Musik; darauf folgend längere Zusammenarbeit mit Günter Christmann in verschiedenen Vario-Projekten ( u.a.  C.I.M.-Festival Den Haag 1990, Moers-Festival 1992, Wittener Tage für Neue Kammermusik1993, Interplay FMP 2006).


Sein Duo KIMMO ELOMAA mit dem Live-Elektroniker Jayrope wurde 2001 mit einem Förderpreis des Berliner Senats ausgezeichnet.

Im März 2006 erhielt er beim "Neuen Deutschen Jazzpreis" in Mannheim die Auszeichnung als "kreativster Solist.


Zurzeit spielt er u.a. mit den Formationen:

Uli Gumpert Quartet, TGW (Thieke-Griener-Weber), a Duo with Ernst-Ludwig Petrowsky, Lacy Pool, Squakk and  Carl-Ludwig Hübsch‘ Primordial Soup


Konzertreisen in die Türkei, Israel, die Niederlande, die Schweiz, Marokko, Polen, Österreich, Spanien, USA und Frankreich.


Unterrichtet  Schlagzeug an der Musikhochschule Dresden “Carl Maria v. Weber”, Jazzgeschichte und Rhythmik an der Jazzschule Berlin



spielte u.a. mit 

        


        Tal Farlow, Herb Ellis, Mal Waldron, Evan Parker, Dave Liebman, John Zorn, Ernst-Ludwig Petrowsky ,

        Barry Guy, Paul Lovens,  Zeena Parkins, Keith Tippett, Butch Morris, Uli Gumpert, Aki Takase, Mats

        Gustafsson, Alexander v. Schlippenbach, Joelle Leandre, Günter Christmann, Conny Bauer, Johannes

        Bauer, Frank Gratkowski, Phil Minton, Tony Buck, Matthias Schubert, David Moss, Axel Dörner, Lu Hübsch,

        Claudio Puntin, Sirone


CD-Veröffentlichungen u.a. auf

        Moers Music, Intakt, FMP, between the lines,  Mons Records, Laika Records, Konnex, Hybrid,


 

Michael Griener kam vor einigen Jahren von Nürnberg nach Berlin und zählt seitdem zu den gefragtesten Schlagzeugern für alle Fälle, seien seine Partner nun eher traditionelle Heroen wie Herb Ellis, radikale wie Barry Guy, Protagonisten der lokalen Szene wie Axel Dörner oder Klangforscherinnen wie Zeena Parkins.

Er erwies sich bei allen Gelegenheiten als ideale Besetzung, nicht weil es ihm an eigenem Profil mangelt, sondern weil er jede noch so spezielle Idee mit eigenem Esprit zu unterfüttern weiß und den goldenen Schnitt zwischen Eigenem und Fremdem zum Thema seines Spiels macht.

Der Stil des Autodidakten verbindet Gebrochenheit und Flow und ist weit und breit einzigartig. Seine Coolness ebenfalls.


Eric Mandel im Programmheft des Jazz Fest Berlin `99

Michael Griener  -  Schlagzeug